Sicherheitsverfahren

An dieser Stelle stellen wir in einem Girokonto-Vergleich die Topbanken vor, die ein kostenloses Girokonto anbieten. Natürlich bieten diese Banken weiteren Service, wie kostenlose Bargeldabhebung an möglichst vielen Geldautomaten, kostenlose EC-Karte inklusive und einiges mehr.

Onlinebanking bietet viele Vorteile: Kunden ersparen sich den Weg zu einer Bankfiliale, sie können zudem rundum die Uhr Transaktionen wie Überweisungen tätigen. Ein weiterer Vorteil besteht in den geringen Gebühren, bei einigen Banken sind Online-Konten sogar kostenlos. Doch ist Homebanking auch sicher? Viele Verbraucher befürchten illegale Abbuchungen. Sicherheitssysteme schützen zuverlässig davor. Diese bestehen aus zwei Stufen: Erstens gelangen Kunden nur mit einer PIN beziehungsweise mit einem persönlichen Passwort in ihren Onlinebanking-Bereich. Zweitens müssen Kunden jede Transaktion mit einer separaten TAN (Transaktionsnummer) bestätigen, die jeweils nur ein Mal gilt. Beim TAN-Verfahren haben sich unterschiedliche Varianten wie mTAN und chipTAN etabliert. Wichtig: Die Sicherheit hängt auch vom eigenen Verhalten ab. Wer seinen Computer zum Beispiel nicht gegen Viren und Trojaner schützt, kann sich mit Phishing konfrontiert sehen.

Die indizierte TAN (iTAN) in Listenform

Banken, die auf die iTAN setzen, senden ihren Kunden eine Liste mit nummerierten TANs zu. Bei einer Transaktion müssen diese eine bestimmte TAN der Liste eintippen, zum Beispiel die iTAN mit der Nummer 32. Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Fortentwicklung der klassischen TAN-Listen, bei denen Kunden wahllos eine TAN aus insgesamt 50 bis 100 TANs eingeben konnten. Dadurch, dass bei der iTAN nur noch die jeweils vom Onlinebanking-System aufgerufene TAN gilt, hat sich die Sicherheit stark erhöht. Fast alle Banken schicken automatisch eine neue TAN-Liste zu, sobald Kunden eine gewisse Anzahl an TANs verwandt haben.

TAN mittels TAN-Generator erstellen (chipTAN)

TANs lassen sich auch mit einem TAN-Generator erzeugen, dafür müssen Banken ein entsprechendes Gerät zur Verfügung stellen. Die grundlegende Funktionsweise gleicht sich bei allen Anbietern: Kunden führen eine Kundenkarte in das Gerät ein, mit einem Knopfdruck generieren sie eine chipTAN. Diese TAN geben sie dann im Onlinebanking ein. Einige Institute haben zusätzliche Sicherungen eingefügt. Nutzer müssen zuvor zum Beispiel die Kontonummer des Empfängers oder eine im Onlinebanking-Bereich angezeigte Kontrollnummer eingeben, erst dann erhalten sie eine auftragsbezogene chipTAN.

TAN per SMS (smsTAN oder mTAM)

In den letzten Jahren hat sich mit der smsTAN beziehungsweise mTAN ein weiteres Verfahren verbreitet. Bei diesem versenden Banken eine zeitlich begrenzt gültige mTAN per SMS, nachdem sie Kunden im Onlinebanking zum Beispiel nach der Eingabe von Überweisungsdaten angefordert haben. Anschließend müssen sie diese mTAN nur noch eingeben. Die Sicherheit ist gewährleistet, da Verbraucher ihre Handynummer verifizieren müssen. Verlieren sie ihr Gerät oder wird es gestohlen, sollten sie die Nummer sofort sperren lassen.

Nutzung des Smartphones (pushTAN und photoTAN)

Inzwischen gibt es mit der pushTAN und der photoTAN auch zwei Verfahren, die den Besitz eines Smartphones voraussetzen. Bei der pushTAN verwenden Kunden eine textbasierte App, über die sie die photoTAN mitsamt den Überweisungsdaten erhalten. Auch das photoTAN-Verfahren basiert auf einer App. Im Onlinebanking treffen Kunden bei einer Transaktion auf eine mehrfarbige Mosaikgrafik, diese lesen sie mittels Smartphone-Kamera ein. Die App entschlüsselt die Grafik und zeigt die Transaktionsdaten sowie eine auftragsbezogene photoTAN an.

Fahrlässiges Verhalten vermeiden

Sämtliche vorgestellten Verfahren zeichnen sich durch ein hohes Maß an Sicherheit aus. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten kriminellen Abbuchungen durch ein fahrlässiges Kundenverhalten möglich werden. Beispiel iTAN: Manche Verbraucher bewahren ihre TAN-Listen zusammen mit der PIN auf. Stehlen Einbrecher diese Unterlagen, können sie problemlos Geld auf ihr Konto transferieren.

Noch häufiger setzen Kriminelle erfolgreich Phishing-Instrumente ein. Sie versenden beispielsweise gefälschte Mail, vermeintlich handelt es sich um eine offizielle Mail der Bank. Darin fordern sie Kunden auf, aus angeblichen Sicherheitsgründen per Rückmail die PIN und eine TAN zu übersenden. Bei diesen Mails liegt stets ein Betrugsversuch vor, Banken fordern solche sensiblen Daten niemals auf diesem Weg an. Weniger offensichtlich sind Phishing-Instrumente in Verbindung mit einem Trojaner. Speziell programmierte Trojaner sorgen dafür, dass sich beim Aufrufen des Onlinebanking nicht die eigentliche Homepage öffnet, sondern eine täuschend echt aussehende Kopie. Geben Kunden PIN und später die TAN, werden diese direkt an die Kriminellen gesandt. Diese nutzen sie sofort für eine Abbuchung aus. Mit einer stets aktuellen Anti-Viren-Software lässt sich verhindern, dass sich diese Trojaner einnisten.

Auf mögliche Gebühren achten

Gute Banken bieten die unterschiedlichen TAN-Verfahren wie iTAN und photoTAN kostenlos an. Es gibt aber auch Ausnahmen. So verlangen manche Anbieter bei der mTAN pro SMS eine Gebühr, zum Beispiel zehn Cent. Das kann sich auf beachtliche Beträge summieren. Bei zehn Überweisungen im Monat und zehn Cent Gebühr macht das im Jahr immerhin 12 Euro aus. Es empfehlen sich kostenlose Alternativen. Speziell bei der chipTAN fordern einige Institute eine einmalige Bereitstellungsgebühr für den TAN-Generator von etwa 10 Euro.

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